Timotheus-Hannover

Herzlich willkommen auf den Seiten der Timotheus-Gemeinde Hannover! Hier finden Sie Informationen zu Gottesdiensten und Gruppen, zur KiTa und der Stiftung der Gemeinde.

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27. Februar  Beginn der Sommerfestvorbereitung

Sommerfest 2019 - die Planungen beginnen. Zu einer ersten Vorbereitung laden wir zum 27. Februar ein - um 18.30 in das Gemeindehaus. Sommerfestvorbereitung - das ist kein fester Kreis. Wir freuen uns, wenn viele mitmachen, Menschen aus unterschiedlichen Generationen. Menschen mit neuen Ideen. Beim ersten Treffen werden wir das Thema festlegen und erste Ideen sammeln.

Übrigens: Das Sommerfest 2019 ist am 16. Juni!

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15.-24. Mai  Gemeindereise

Es gibt schon eine ganze Reihe von Anmeldungen - aber es gibt auch noch freie Plätze für die Reise ins Frankenland. Wir wohnen im Landhotel Steiner in Großheirath, das liegt in der Nähe von Coburg. Das Hotel ist mit Schwimmbad und Aufzug ausgestattet. Wir werden viel sehen, u.a. Würzburg, Bamberg, Bayreuth, Vierzehnheiligen, Coburg und Schönes miteinander erleben.

Weitere Informationen gibt es im Gemeindebüro / P. Hennies. Anmeldeprospekte liegen in Kirche, Gemeindehaus und Büro.

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Gott nutzt Neugier

„Was weckt unsere Neugierde so, dass Gott mit uns Kontakt aufnehmen kann?“ fragt Hans-Joachim Lenke, wenn er in der Timotheusgemeinde am 27. Januar im 10-Uhr-Gottesdienst predigt. Der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen ist der prominente Gast der Gemeinde in Hannovers Süden, wenn sie an diesem Sonntag den Timotheustag feiert. Der Diakonie-Chef wird nach dem Gottesdienst bei Empfang der TimotheusStiftung sich den Fragen von deren Vorsitzendem Rolf Bade und der Gemeindeglieder stellen.

Der Theologe Lenke wird im Gottesdienst über die bekannte Geschichte vom brennenden Dornbusch aus dem Buch Exodus sprechen. „Ein brennender Dornbusch weckt die Neugier von Mose. Diese nutzt Gott. Er nimmt Kontakt auf und beauftragt ihn, das Volk Israel aus Ägypten ins gelobte Land zu führen. Was für eine Aufgabe!“ sagt Lenke im Vorfeld seines Besuches. Mose werde gleichsam zum Assistenten des befreienden Handelns Gottes. Und der Diakonie-Chef schlägt damit die Brücke zur Gegenwart und fragt: „Wie sieht heute Gottes Handeln aus – und was könnte unsere Rolle dabei sein?“. 

Bade wird in dem Gespräch beim Empfang auch seinerseits große Fragen aufwerfen: „Niemand hat bisher Gott gesehen, also gibt es ihn nicht – oder doch? Wie begegnen wir Gott, wie begegnet Gott uns? Suchen wir Gott oder sucht Gott uns?“.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer beim Empfang werden bei Speis und Trank in dem Interview mit Lenke auch einiges Persönliches erfahren. Der Theologe begann 1991 seinen Dienst als Pastor in Sottrum und wechselte 1994 nach Einbeck. Von 2002 bis 2011 war Lenke Superintendent im Kirchenkreis Wolfsburg. Als leitender Geistlicher zeichnete er mitverantwortlich für ein vielfältiges diakonisches Angebot und war auch Aufsichtsratsvorsitzender des dortigen Diakonischen Werkes.
Anschließend übernahm er den Posten des Vorstandsvorsitzenden des Evangelischen Diakoniewerks Schwäbisch Hall, einem diakonischer Träger mit 2.300 Mitarbeitenden in einem Krankenhaus und fünf Altenhilfeeinrichtungen und großem ambulanten Dienst. Seit Jahresbeginn 2018 ist Lenke nach Niedersachsen zurückgekehrt, ist Oberlandeskirchenrat in der Hannoverschen Landeskirche und leitet das Diakonische Werk in Niedersachsen. Dies hat über 3.000 Einrichtungen und Dienste mit 70.000 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie mindestens ebenso vielen Ehrenamtlichen. Das Diakonische Werk kümmert sich in seinen 661 Kitas um die Kleinsten und in seiner offenen sozialen Arbeit um Menschen mit Behinderungen oder einer Suchterkrankung, Flüchtlinge und Wohnungslose, Alte und Kranke, Straffällige und Obdachlose. Es berät und begleitet über 800 junge Menschen bei ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Diakonie.

Die TimotheusStiftung begeht seit Jahren den Namenstag der Gemeindekirche am Kärntner Platz mit einem Gottesdienst mit Gastprediger. In der Vergangenheit waren u. a. Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr, „Wort zum Sonntag-Pastorin“ Nora Steen, Stadtsuperintendent Martin Heinemann und der Leiter des Evangelischen Missionswerkes Michael Thiel zu Gast.

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Bild: Diakonie in Niedersachsen

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Sommerfest mit Baumpflanzung

"Wachsen wie ein Baum" war das Motto des Sommerfestes der evangelischen Timotheusgemeinde am Sonntag, 10. Juni, auf dem Kärntner Platz. Im Rahmen des Familiengottesdienstes zum Auftakt pflanzten Mitglieder der Timotheus-Stiftung einen Apfelbaum und Gemeindeglieder - und vor allem viele Kinder - beteiligten sich daran, indem sie Erde in das Pflanzloch schütteten und kräftig gossen – trotz Regen. Nach dem Gottesdienst gab es Sport und Spiele, Musik und Essen auf dem Platz vor der Kirche in Waldhausen und insgesamt fast 400 Menschen feierten mit der Gemeinde ein buntes Fest.

Der Familiengottesdienst startete zunächst am eigens aufgebauten Zirkuszelt um 11 Uhr. Das Familiengottesdienstteam zeigte in einem Anspiel, dass Geschenke von Menschen oft mit Bedingungen verknüpft sind – etwa das Fahrrad zum Geburtstag muss das Kind künftig jede Woche putzen. Das Kind erfährt: Gott wohnt im Apfelbaum und schenkt seinen Apfel ohne Bedingungen – und die staunende Gemeinde sah tatsächlich dem Kind vom Baum einen Apfel in den Schoß fallen. Dann musste die Gemeinde zunächst wegen Regen in die Kirche umziehen und erfuhr in der Predigt von Pastor Werner Hennies, dass man von Gott etwas ohne Bedingungen bekommt, zunächst das Leben und später als Säugling vielleicht die Taufe. Und auch der Glaube sei ein Geschenk, der wachsen kann wie ein Baum. Und so wurde der Gravensteiner Apfelbaum dann handfest hinter Kirche gepflanzt in Erinnerung an den Gottesdienst. Und wenn die Äpfel dieses Baumes reif sein, dürfe sich jeder einen pflücken, versprach der Geistliche.

Dr. Sven Menke vom Vorstand der Timotheus-Stiftung, die den Baum spendiert hatte, hatte zuvor an das Martin Luther zugeschriebene Wort erinnert: Wenn die Welt morgen unterginge, würde ich noch heute einen Apfelbaum pflanzen.

Bald hörte der Regen auf und die 140 Gottesdienstteilnehmer konnten Kartoffelpuffer, Bratwürste oder selbstgemachte Kuchen geniessen. Der Kindergarten der Gemeinde hatte Bastelangebote für die Kleinen vorbereitet. Größere Kinder konnten sich im Soccerfeld Fußball spielen oder Murmeln durch größere, kunstvolle Holztürme purzeln lassen. Livemusik machte die Gruppe "Acoustic Generation".

Die Stiftung hatte einen Tischkicker für die Jugend der Gemeinde finanziert, der bei dem Sommerfest mit einem Turnier eingeschossen wurde. 9 Mannschaften traten gegeneinander an und zur eigenen Überraschung siegte zuletzt die Kirchenvorstand-Stiftungs-Mannschaft bestehend aus Hennies und Menke. 

Außerdem traten Senioren und Kindergartenkinder gemeinsam in der Kirche mit ihren „Veeh-Harfen“ auf und begeisterten ihren Zuhörer. Die Instrumente – eines hatte auch die Stiftung bezahlt – sind mittels Notenschablonen einfach zu spielen. Im Rahmen des Projekts "Unter 7 über 70" treffen sich Senioren des Pflegheimes Dr. Körber und Kinder des Kindergartens der Gemeinde zu wöchentlichen Musikstunden,  singen gemeinsam und machen Musik. Das kleine Konzert leitete Anke Trütken, die im Kindergarten mit Musik aktiv ist und zugleich im Kuratorium der Timotheus-Stiftung mitarbeitet. 

Das Fest fand seinen Abschluss in einer Freiluft-Andacht am Zelt mit Pastor Ortfried Krüger über das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“, in dem es auch um einen Baum geht. Die Gemeinde, die in der Natur saß, ließ er alle 15 Strophen des Liedes singen.

Bild: Gunnar Schulz-Achelis